. Rundherum geborgen - Familienbegleitung von Anfang an Die besten und schönsten Dinge kann man weder sehen noch hören. Man muss sie mit dem Herzen fühlen. (Helen Keller)
.                                                               Rundherum geborgen -                                                        Familienbegleitung von Anfang an                                        Die besten und schönsten Dinge kann man weder sehen noch hören.                                   Man muss sie mit dem Herzen fühlen.                (Helen Keller)

Ganz nah dran - im Tragetuch Herz an Herz durch den Tag

Beim Spaziergang durch den Park, beim einkaufen usw. sieht man immer öfters Mamas mit Tragetuch oder Tragehilfe. Kein Wunder, denn Tragetuch und Tragehilfe für Babys haben die Öko-Ecke längst verlassen und liegen voll im Trend. Ob für die Kleinsten direkt nach der Geburt oder für Zweijährige – bei den zahlreichen Modellen, die es mittlerweile gibt, ist für jedes Alter und jede Größe eine Tragehilfe dabei. Die Nähe zwischen Tragendem und Kind ist dabei nur ein Vorteil unter vielen.

Menschenkinder sind Traglinge! Besonders in den ersten drei Lebensmonaten ist das Tragebedürfnis von Babys enorm. Hebt man ein Neugeborenes hoch, zieht es unwillkürlich die Beinchen an, spreizt sie leicht und bereitet sich so intuitiv auf einen Hüftsitz vor. Getragen zu werden ist tief verwurzelt im menschlichen (Ver-)halten. Tragetuch und Tragehilfe unterstützen diese Anhock-Spreizhaltung, bei der sich der Oberschenkelkopf ideal zur Hüftgelenkpfanne orientiert, und fördern somit die Ausreifung der Hüftgelenke. Die ständigen Bewegungsreize, die beim Tragen entstehen, übertragen sich auf die Hüftgelenke, die knorpeligen Strukturen werden besser durchblutet.

 

Gute Bindung und Förderung von Motorik und der Sinne

 

Besonders das Tragen im Tragetuch schafft körperliche Nähe und dadurch eine gute Möglichkeit, eine starke Bindung zu seinem Kind aufzubauen und zu pflegen. Das unmittelbare gegenseitige Wahrnehmen, das Spüren von Bewegungen und Reaktionen und der intuitive Austausch stärken die Vertrautheit und emotionale Zugewandtheit. Eltern lernen so, die kindlichen Bedürfnisse besser zu verstehen, gleichzeitig werden Kinder beim Tragen in Tragehilfen in ihrer Sinnesentwicklung gefördert. Der Säugling nimmt den Tragenden gleich über mehrere Sinne wahr: über die Augen, Ohren, den Geruch und über Berührungs- und Bewegungsreize. Es werden verschiedene Sinne parallel stimuliert. Auch motorisch lernt das Kind dazu: Getragen zu werden erfordert Ausgleichsbewegungen zu den Bewegungen des Tragenden, das Kind ist unbewusst ständig aktiv.

 

Mobilität und Fitness für die Eltern

 

Mal kurz den Müll rausbringen und trotzdem das Kind betreuen? In den Bus steigen, obwohl der Kinderwagenbereich schon besetzt ist? Mit Säugling spazieren gehen und die Hände frei haben für Blumen am Wegesrand? Kein Problem, Tragetuch und Tragehilfe sorgen für Mobilität im Alltag und verschaffen Eltern mehr Handlungsspielraum. Zudem stärken sie die Muskulatur. Mit steigendem Gewicht des Kindes entwickeln sich auch Rumpf- und Rückenmuskeln weiter. Viele Tragehilfen verfügen zudem über Polsterungen, die es ermöglichen, auch größere bzw. ältere Kinder für eine längere Dauer bequem zu tragen.

 

Die Qual der Wahl: Tragetuch oder Tragehilfe?

 

Der größte Unterschied liegt in der Art und Weise zu Binden. Während bei der Tragehilfe die drei Grundmodelle MeiTai, Half Buckle oder Full Buckle maximal an den Hüft- und/oder Schulterträgern geknotet werden und ein nahezu rechteckiges, zumeist stabiles Rückenteil aufweisen, wird das Tragetuch durchweg geschlungen und gebunden. Tücher sind ab einer bestimmten Länge flexibel knotbar und ermöglichen so unterschiedlichste Tragetechniken.

 

Richtige Trageweise

 

Eignet man sich gleich zu Beginn die richtige Technik zu Binden an, werden Tragender und Getragener schnell ein perfektes Team. Tragen ist gar nicht so schwer – solange man einige Punkte beachtet und sich stets Folgendes fragt:

  • Kann das Kind den Rücken rund machen?
  • Ist es zu allen Seiten gut gestützt?
  • Wird das Kind auch dann dicht am Körper getragen, wenn der Tragende sich vor- oder zurückbeugt?
  • Kann das Kind Füße und Unterschenkel frei bewegen?
  • Hockt das Kind die Beine an und sind diese dabei leicht gespreizt, wird somit die Anhock-Spreizhaltung als natürliche Haltung des Kindes unterstützt?
  • Sind die Knie des Kindes auf Höhe seines Bauchnabels?
  • Spannt sich der Stoff/Steg unter dem Po von einer Kniekehle zur anderen?
  • Lässt sich das Köpfchen stützen (etwa durch den Tuchrand oder eine Stütze)?
  • Kann der Tragende bequem eine aufrechte Haltung einnehmen?

 

 

Ansprechpartnerin:

Juliane Pompetzki

Trageberaterin, geschult durch die Trageschule NRW

Quellenangabe:

https://www.rossmann.de/verbraucherportal/tipps-ratgeber/ratgeber-pool/verbraucherportal/babykind/babywelt/ratgeber/tragehilfen.html#101147268-15  vom 22.06.2014  22:13 Uhr

 

Bild 1 - 3: Sarah Ast

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